Guten Morgen Mitbürger*innen

 

kurzfristig haben Sie die Möglichkeit, falls noch nicht geschehen, sich in unserem Bürgerhaus impfen zu lassen ...

 

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund

 

Peter Fitzenreiter

 

 

 

 

 

Guten Morgen Mitbürger*innen

 

anbei ein Brief an die SPD - Fraktion im Erfurter Stadtrat ... bitte lesen Sie selbst!!!

 

 

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund

 

Peter Fitzenreiter

 

 

 

 

 

Guten Morgen Mitbürger*innen

 

anbei ein Leserbrief eines Bürgers aus Linderbach,

dieser wurde leider nicht (auch nicht auszugsweise) in der der Thüringer Allgemeine veröffentlicht.

Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers dürfen wir den Brief hier veröffentlichen

und dadurch einer breiten Masse zugänglich machen ... bitte teilensmile

 

Leserbrief zum Artikel GEWERBEGEBIET GEHT DIE LUFT AUS vom 06.08.2021

 

Der Artikel GEWERBEGEBIET GEHT DIE LUFT AUS zeigt nicht zum ersten Mal deutlich auf, dass in der Kommunikation der Landeshauptstadt Erfurt mit ihren Bürgern nicht alles gerade läuft. Vielfach entsteht der Eindruck, Bürger und Bürgerinitiativen stören, stehen unberechtigt der Verwaltung im Weg und hemmen gesunde Entwicklungen. So war auch wohl der Zwischenruf aus dem Rathaus vom 15.09.2019 mit der Überschrift „NIMBYS“ SIND VOM „STAMME NEIN“ im Amtsblatt zu verstehen – hier die Guten im Rathaus, in Fraktionen des Stadtrats, in der Verwaltung, bei Dezernenten und beim Oberbürgermeister – und die Bürger auf der anderen Seite schwingen gern die juristische Keule.

Nun sind in Urbich die Menschen mehrheitlich eindeutig gegen URB638. Aber sie sind eindeutig   f ü r   erhaltenswertes Ackerland und   f ü r   die Erhaltung der ökologischen Gleichgewichte, für eine garantierte Frischluftzufuhr in die Stadtlage. Und die Urbicher haben Argumente, gute Argumente. Und die Urbicher müssen oft erleben, dass neue Finten geschlagen werden, dass Informationen nicht objektiv vorgetragen werden, dass nicht fair und glaubwürdig gehandelt wird.

So wurde zum Beispiel bei der Präsentation diverser Gutachten am 8.9.2015 im Urbicher Bürgerhaus unter anderem auch das Gutachten zum Entwässerungs-konzept von der Firma PÖYRY zu URB638 vorgestellt, das aus Sicht der BI HOCHWASSER mit heißer Nadel unpräzise gestrickt war. Der anwesenden Mitarbeiter von PÖYRY konnte einige Fragen der Anwesenden nicht beant-worten – ich hatte den Eindruck, er kennt das Gutachten nicht im Detail. Dank meiner aktiven Mitarbeit in der BÜRGERINITIATIVE DER ORTSTEILE IM OSTEN VON ERFURT ZUM HOCHWASSERSCHUTZ (BI HOCHWASSER) konnte ich hier Sachverhalte erläutern und mehrfache Fehler, Ungenauigkeiten und Versäumnisse des Gutachtens aufzeigen. Allein der Moderator der Veranstaltung versuchte, meinen Vortrag zu verhindern – er sei zu lang und würde die Anwesenden überfordern. Proteste der Anwesenden führten dazu, dass ich meine Hinweise komplett vortragen konnte. URB638 ist für die BI HOCHWASSER deshalb so wichtig, weil die dort anfallende Wasserentsorgung gedrosselt über den Urbach in den Linderbach gelangt. Doch trotz Drosselung handelt es sich eben um zusätzliche Wasserzuführungen, die die Bedrohungssituation insofern nicht einfacher gestalten, als in der Ortslage Linderbach mit dem neu entstehenden Gewerbegebiet Plan LIN587 „Am Tonberg“ bald zusätzlich weitere Entwässerungen gedrosselt in den Linderbach eingeleitet werden. Eine weitere Belastung des Linderbachs ergab sich dann 2015/2016  mit der Bebauung des LAPPENHÜGELS im Ortsteil Linderbach mit LIN641. Dort hatte der „Geotechnische Bericht zur Baugrundvoruntersuchung“ der Firma BEB Jena Consult GmbH dazu geführt, dass eine Rigole oder ein Regenrückhaltebecken (RRB) zur Ableitung von Niederschlagswasser vorzu-halten sei – die Stadtverwaltung hat diverse Möglichkeiten gefunden, weder eine Rigole noch ein RRB zu realisieren – siehe z.B. Drucksache 0408/15.

Am 30.09.2019 waren der Sprecher der BI HOCHWASSER Dr. Funke-Reuter und der Unterzeichner beim Erfurter Dezernent für Kultur und Stadtentwicklung, um Details zu den weiteren Planungen zu URB638 zu erfahren. Wir haben dort auch angefragt, ob denn das immer wieder genannte Ziel der Ansiedlung von Technologiefirmen vorhanden sei, ob sich denn überhaupt schon Firmen dieser Spezialisierung beworben hätten oder  interessiert zeigten. Antwort wurde zugesagt – erhalten haben wir diese bis heute nicht.

Warum gehen eigentlich die Verantwortlichen (Stadt Erfurt und LEG) nicht den Weg der Alternativsuche – im Norden liegen industrielle Brachen mit hervor-ragendem Autobahnanschluss. Auch das große ehemalige Militärgelände an der Bechstedter Straße westlich von Melchendorf liegt seit Jahren brach – die ggf. dort vorhandenen Altlasten dürften machbar zu beseitigen sein, die Umwelt würde es danken und die Autobahn ist ebenfalls sehr gut erreichbar.

Einige weitere Sachverhalte und  Beispiele für die gelegentlich ziemlich „krummen“ Wege der Stadt und der Verwaltung im Zusammenhang mit den Erfahrungen der BI HOCHWASSER :

  • Der Oberbürgermeister hat die BI HOCHWASSER nach Vorliegen des Entwurfs eines Gutachtens zum Hochwasserschutz schriftlich zur ersten Präsentation vor den Ortsteilen und Ortsteilräten im Jahr 2016 eingeladen – der Sprecher der Ortsteilbürgermeister hat die BI HOCHWASSER anschließend mündlich ausgeladen.
  • Der BI HOCHWASSER war der präzise und sehr gute Entwurf des Hochwasser-Gutachtens der Firma FUGRO Consult GmbH in Nordhausen bekannt. Die dort aufgeführten deutlichen und mehrfachen Hinweise auf Starkniederschläge und Sturzfluten (wie sie 2013 und 2014 zu erheb-lichen Schäden vor allem in Büßleben und Linderbach führten) waren in der Vorlage für die Stadtratssitzung vollständig entfernt worden. Das Engagement des Ortsteilrats Linderbach und vor allem des Ortsteilbür-germeisters Holger Heider sowie der BI HOCHWASSER (vielleicht auch anderer Ortsteile und Personen, was dem Unterzeichner zur Zeit nicht bekannt ist – anzuführen wären hier sicherlich auch der Ortsteilrat Büßleben und die Ortsteilbürgermeisterin Kathrin Hörr) führten dazu, dass der Stadtrat diesen Aspekt doch noch in die Beschlussfassung (Drucksache 2879/15 im Amtsblatt vom 22.07.2016) aufnahm.
  • Ende 2015 wurde die beabsichtigte mögliche Bebauung des Geländes MANSTEDTS GARTEN in Büßleben von der Stadt Erfurt unter anderem wegen der Gefährdung der Frischluftzufuhr für die Landeshauptstadt abgelehnt. Und dies obwohl im Osten des Gartengeländes bereits Einfamilienhäuser entlang der Linderbacher Straße stehen. Mit dem vorgesehenen Gewerbegebiet URB638 wird geschätzt mehr als die 50fache Fläche des Manstedtschen Gartens bebaut. Spielt dort die Frischluftzufuhr für Erfurt keine Rolle mehr ?

Nochmals zurück zum Artikel GEWERBEGEBIET GEHT DIE LUFT AUS. Ich bin seit fast 50 Jahren wahlberechtigt und habe bisher mit wenigen vor allem taktisch begründeten Ausnahmen ausschließlich die SPD gewählt. Nachdenklich stimmt mich, warum der Landtagsabgeordnete Möller und der Stadtrat Kürth (beide SPD)  „die einzigen waren, die inmitten des goldenen Weizens das Gewerbe-gebiet verteidigten“.

Ob ich es wohl noch erlebe, dass in der kleinen örtlichen Politik ehrliche faire offene Gespräche stattfinden. Wann beginnt ein Dialog zu URB638 auf Augenhöhe mit engagierten, faktenorientierten und überwiegend nicht parteigebundenen Bürgern ?

Besteht noch Hoffnung ?   Wann ist wieder Kommunalwahl ?   Wann wählen alle Erfurter wieder einen Oberbürgermeister ?

 

 

 

 

 

 

 

Guten Morgen Mitbürger, 

 

anbei ein Link zu einem interessanten Podcast : Klimacamp Erfurt

 

und ein Bild vom Klimacamp vorm Erfurter Rathaus.

 

Das Klimacamp Erfurt besteht als bündnisübergreifender Zusammenschluss weiter! Die Planungen für mehrere weitere Versammlungen zum Thema „Verfehlte Klimapolitik in Erfurt“ laufen bereits.

Auch künftig werden weiterhin klare Zeichen für mehr Klimaschutz in Erfurt gesetzt.

 

 

Wir danken damit allen Beteiligten und Organisatoren dieses Camps für ihre tatkräftige Unterstützung bei unserem Kampf in Sachen URB638

 

 

 

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund

Peter Fitzenreiter

 

 

 

 

 

Guten Morgen Mitbürger, anbei, als Ergänzung zum Beitrag vom 18.05. diesen Jahres.... wir bekommen Unterstützung aus anderen Ortsteilensmile

 

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund

Peter Fitzenreiter

 

 

 

-----Original-Nachricht-----

Betreff: AW: Änderung Straßenreinigungssatzung Zuarbeit Urbich

Datum: 2021-06-26T21:45:18+0200

Von: "Ortsteilbürgermeister Egstedt" 

An: "'Peter Fitzenreiter'" 

 

Sehr geehrter Herr Fitzenreiter, sehr geehrter Herr Neubauer, 

nach Rücksprache mit dem Ortsteilrat Egstedt unterstürzen wir die Anfrage des Ortsteilrates Urbich als Prüfauftrag. 

Auch in Egstedt müssen die Bushaltestellen durch die Anlieger von Schnee geräumt, gestreut und auch gekehrt werden.

Der Rat sieht das nicht in Verantwortung der privaten Anlieger, vielmehr mindestens in Verantwortung der Eigentümer (in Egstedt nach über 3 monatiger Recherche ist es das Amt 23).

Hinsichtlich der EVAG als ÖPNV-Unternehmen ist der Antrag nachvollziehbar. In Egstedt wird die Bushaltestelle aber auch von Kreisfremden Bussen/Gesellschaften angefahren (IOV). 

Der Ortsteilrat bittet die zuständige Dezernate/Ämter um

  • Prüfung der aktuellen Satzung und Rechtslage,
  • Prüfung der Verhältnismäßigkeit, die Reinigung durch die privaten Anlieger durchzuführen (große Flächen/Längen; Ungleichbehandlung, Zeit- und Materialeinsatz) und die
  • Erarbeitung von Alternativen zur Reinigung durch den Eigentümer oder ÖPNV-Unternehmen, die die Bushaltestellen anfahren. 

Der Ortsteilrat bittet um Antwort, sobald ein entsprechender Sachstand vorliegt. 

Herr Neubauer (Frau Sroka), danke Ihnen für die interne Weitergabe/Adressierung!

 

Mit freundlichen Grüßen

Christian Lünser 

Ortsteilbürgermeister Egstedt

0361 / 655-106708

Bürgerhaus: Heidesheimer Straße 2

99097 Erfurt-Egstedt

www.Egstedt.de